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Die unterstützten Funktionen im Detail

Durchgängiges Verpflegungsmanagement von der Planung 
bis zur Abrechnung (VPM)

Funktionen in Stichworten

  • Abbildung von Zentralküchen
  • Abbildung dezentraler Produktionsorte (z. B. Konditorei)
  • Referenzspeisepläne als Planungsvorlagen
  • Wöchentliche Speiseplanung als Forecast
  • Planung von Standardkostformen (Menülinien)
  • Planung diätetischer Kostformen
  • Planung und Erstellung von Diätplänen
  • Tagesgenaue bzw. rhythmische Bedarfsplanung
  • Speiseplandruck
  • Bereitstellung von Speiseplänen im Intranet
  • u.v.m.

Der Materialstamm ist speziell auf die Anforderungen von Betriebs- und Krankenhausküchen ausgelegt. Die Stammdaten gliedern sich in die Verwaltung von Lebensmitteln, Rezepturen, Referenzspeiseplänen (Vorlagespeiseplänen), Anforderern sowie weiteren Stammdaten wie z. B. Gästeverwaltung, Diätplänen, Vorschlagslisten und Kontingenten für Anforderer.

Lebensmitteldatensicht

(Erweiterung der Materialstammverwaltung im SAP-Standard)

In der Lebensmitteldatensicht werden unter anderem folgende Informationen gepflegt:

  • Unterteilung der Materialarten beim Anlegen in Rohstoffe und eigengefertigte Produkte
  • Zuordnung von Nahrungsmitteltypen
    (z. B. Obst, Gemüse, Fleisch) zur Strukturierung der Lebensmittel in Untergruppen für getrennte Bearbeitung und Auswertungen
  • Pflege von Lagertypen (z. B. Kühlhaus, Tiefkühler)
  • Hinterlegung von Prüftypen (z. B. Hygieneprüfungen, kritische Kontrollpunkte)
  • Zuordnung eines Schlüssels aus der Bundeslebensmittelschlüssel-(BLS-)Datenbank
    zur Planung ausgewogener Speisefolgen sowie zur Erstellung von Speise- und Diätplänen
  • Pflege externer Artikelnummern bei Anbindung von Kassensystemen
    inklusive Verkaufspreisen, zukünftigen Verkaufspreisen und prozentualen Aufschlägen
  • Möglichkeit zur Pflege mehrerer Bezeichnungen pro Artikel (z. B. für den Speiseplandruck)
  • Anbindung der BLS-Datenbank
  • Pflege deklarationspflichtiger Inhaltsstoffe
  • Pflege von Planungskalender für die Planung und taggenauen Belieferung durch externe Lieferanten
  • Pflege von Allergenen

Der Rezeptstamm ist speziell auf die Anforderungen von Betriebs- und Krankenhausküchen ausgelegt. Rezepturen können über vielfältige Suchfunktionen – z. B. nach Rezeptnummer, Bezeichnung, Gruppen sowie Vor- und Hauptspeisen – schnell und gezielt aufgerufen werden.

Die Rezeptverwaltung deckt folgende Funktionen ab:

  • Anlegen, Anzeigen, Pflegen, Kopieren und Drucken von Rezepturen
    (inkl. Verwendung von Vorlagerezepturen)
  • Einfaches Anlegen von Rezeptvarianten, z. B. zur Abbildung unterschiedlicher Diätformen
  • Auflösung von Rezepturen für beliebige Portionsmengen und Portionsgrößen
  • Berechnung der anfallenden Rezeptkosten
  • Auflistung aller Rezepturen, die bestimmte Rohstoffe enthalten
  • Massenänderungen von Rezepturen
  • Berechnung der Inhaltsstoffe pro Rezept
  • Vergabe von Codes für die Tablettierung am Band
  • Zuordnung von Rezepturen zu Vorbereitungs- und Produktionsplätzen
    zur besseren Arbeitsaufteilung und Lagerkommissionierung
  • Hinterlegung von Produktionszeiten je Arbeitsplatz und Portion,
    um neben Rohstoffkosten auch Personalzuschläge kalkulieren zu können
  • Mitlaufende Kalkulation von Preisen, Kalibrierungen sowie Nährwerten und Inhaltsstoffen
  • Berücksichtigung von HACCP-Vorschriften
  • Hinterlegung von Arbeitsanweisungen
  • Menübestellung von Abteilungen, Gruppen bzw. Stationen
  • Menübestellung über Intranet
  • Menübestellung über Formblatt
  • Menübestellungen über mobile Endgeräte
  • Menübestellung am Bildschirm
  • Interne Leistungsverrechnung
  • Automatisierte Ableitung möglich (z. B. aus HR-Daten)
  • Anbindung an das SAP-Modul IS-H
  • Verprüfung und Anbindung externer KIS-Systeme

Die Verwaltung von Kostformen, Menüs und Komponenten ermöglicht eine strukturierte und flexible Abbildung unterschiedlichster Ernährungs- und Diätanforderungen in Betriebs- und Krankenhausküchen.

Folgende Funktionen werden unterstützt:

  • Verwaltung von Komponentenkostformen
  • Verwaltung von Sammelkostformen
  • Abbildung fester Kostformen
  • Pflege von Preisen je Kostform
  • Verwaltung unterschiedlicher Diätformen
  • Zuordnung von Diätformen zu Kostformen
  • Pflege von Ober- und Untergrenzen für ausgewählte Diätformen (z. B. Nährstoff- oder Mengenbegrenzungen)

Die Speiseplanverwaltung unterstützt die strukturierte Planung, Pflege und Auswertung von Speiseplänen für Betriebs- und Krankenhausküchen und ermöglicht dabei maximale Flexibilität bei gleichzeitig hoher Kostentransparenz.

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  • Verwaltung von Speiseplänen für sieben Wochentage
  • Beliebig viele Verwendungsarten (z. B. Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
  • Getrennte Erfassung und Verwaltung unterschiedlicher Speiseplantypen (z. B. Personal, Patientinnen und Patienten)
  • Druck, Download und Anzeige der Speisepläne
  • Hinterlegung von Referenzspeiseplänen (wiederkehrende bzw. vorlagenbasierte Speisepläne)
  • Direkte Änderung einzelner Rezeptkomponenten innerhalb des Speiseplans
  • Laufende Kosten- und Inhaltsstoffkontrolle während der Speiseplanerstellung
  • Ermittlung von Plankosten und Planinhaltsstoffen je Menü bzw. Kostform

Die integrierte BLS-Datenbank bildet die Grundlage für eine fundierte Nährwert- und Inhaltsstoffberechnung in der Speise- und Menüplanung.

Folgende Funktionen werden unterstützt:

  • Integration der BLS-Datenbank des BGVV (Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin) mit ca. 16.000 Datensätzen zu Rohstoffen und Fertigprodukten
  • Abbildung von bis zu 165 Inhaltsstoffen je Datensatz, u. a.:
    • Mineralstoffe
    • Spurenelemente
    • Vitamine
    • Eiweißzusammensetzungen
    • Fettzusammensetzungen
    • Energiegehalte (kJoule)
  • Automatische Berechnung der Inhaltsstoffe auf allen Ebenen:
    • Rohstoff
    • Rezeptur
    • Kostform
    • Menü / Komponente
    • Patientin / Patient
    • Verköstigungstag

Die Speisenanforderung ermöglicht eine differenzierte, transparente und verursachungsgerechte Abbildung aller Verpflegungsanforderungen in Betriebs- und Krankenhausküchen.

Kosten- und Kontierungslogik

  • Zuordnung von Speisen und Zusatzartikeln zu Kostenstellen der anfordernden Abteilungen bzw. Stationen zur direkten Belastung mit Materialkosten oder internen Verrechnungspreisen
  • Definition eines eigenen Kontierungstyps je Anforderer (z. B. Aufwandskonto, Kostenstelle)
  • Separate Kommissionierlisten je Anforderer für Lebensmittel und fertige Speisen

Anforderungs- und Auswertungsfunktionen

  • Getrennte Erfassung und Auswertung von Menü- bzw. Kostformanforderungen sowie Zusatzanforderungen
  • Erstellung und Druck frei gestaltbarer Karten für die Bandtablettierung
  • Pflege von Vorschlagslisten und Kontingenten je Anforderer
  • Umfangreiche Auswertungen zu wert- und mengenmäßigen Verbräuchen über frei definierbare Zeiträume
  • Kennzeichnung je Anforderer, ob eine Diätprüfung durchgeführt werden soll

Erweiterte Stammdaten je Anforderer

Zusätzlich können unter anderem folgende Informationen hinterlegt werden:

  • Chip- oder Magnetkartennummer bzw. Personalnummer (z. B. für den Mitarbeiterverkauf)
  • Anforderertyp (z. B. Patient:in, Kunde, Mitarbeiter:in)
  • Adressdaten (Klinik, Gebäude, Geschoss, Zimmernummer)
  • Patienten-ID (z. B. aus IS-H oder anderen Patientenmanagementsystemen via ADT)
  • Lieferkennzeichen (z. B. Zimmer, Speisesaal)
  • Aufnahme- und Entlassungsdatum
  • Zubereitungsart (z. B. Breikost)
  • Daueranforderungen und Verzichtskennzeichen
  • Broteinheitenbegrenzungen sowie Grenzwertzuordnungen von Nährstoffen aus der BLS-Datenbank zur Diätprüfung
  • Daueranforderungen von Zusatzartikeln
  • Dauerverzicht auf bestimmte Lebensmittel (z. B. bei Unverträglichkeiten)
  • Zuordnung erlaubter Vorschlagslisten und Kontingente
  • Diätplanzuordnung (z. B. Normalkost, Aufbaukost, OP-Vorbereitung)
  • Mobile Menüwunscherfassung
  • Self-Service-Funktionen
  • Ersatzartikeln (z.B. Butter als Ersatz von Margarine bei div. Verstößen)

Der Einkaufsprozess unterstützt eine bedarfsorientierte, transparente und effiziente Beschaffung für Betriebs- und Krankenhausküchen und ist eng mit Speiseplanung, Rezepturen und Lagerhaltung verzahnt.

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  • Auflösung von Speiseplänen und Rezepturen in kumulierte Rohstoffbedarfe
  • Automatische Erstellung von Einkaufsvorschlagslisten auf Basis der Speisepläne mit gleichzeitiger Prüfung der Lagerbestände
  • Erfassung von Warenausgängen
  • Abruf aktueller Lagerstände aller verwalteten Lager
  • Unterstützung bei Inventuren durch automatischen Listendruck für Zählungen und Differenzermittlungen
  • Möglichkeit zur getrennten Führung von Lagern für Leergut, Geschirr, Reinigungsmaterial usw.
  • Umfangreiche Auswertungen zu Lagermengen und Lagerwerten, inklusive ABC-Analysen, Lagerbodensatz und Umschlag
  • Erstellung von Kommissionierlisten für Warenentnahmen im Rahmen der täglichen Küchenproduktion

Die Verbuchungsfunktionen ermöglichen eine durchgängige, transparente und revisionssichere Abbildung aller relevanten Wert- und Mengenflüsse in Betriebs- und Krankenhausküchen.

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  • Verbuchung von Lieferantenrechnungen und Gutschriften
  • Überblick über die Bestandswerte der einzelnen Lager
  • Verbuchung von Inventurdifferenzen und Verschrottungen
  • Verbuchung von Verkäufen
  • Verbuchung von Umsatzsteuer und Sondersteuern
  • Kostenstellenbelastungen im Controlling
  • Plan- und Ist-Kostenauswertungen auf Ebene von Zutaten, Rezepturen und Kostformen über frei definierbare Zeiträume
  • Automatische Warenausgangsbuchungen für verbrauchte Rohstoffe sowie Wareneingangsbuchungen für produzierte Fertigprodukte
  • Produktion auf Lager für Halbfertigprodukte usw.
  • Verschrottung von Überproduktion oder verdorbener Ware
  • Errechnung und Anzeige der Soll-Verbräuche von Rohstoffen
  • Erfassung der Ist-Verbräuche mit automatischer Kostenverteilung auf die jeweiligen Rezepturen

Die Produktionsfunktionen unterstützen eine strukturierte, effiziente und kostenkontrollierte Herstellung von Speisen in Betriebs- und Krankenhausküchen.

Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:

  • Ausdruck von Produktionslisten nach Kochgruppen, Speisenarten und Arbeitsplätzen
  • Systemunterstützte Kostenverteilung für Artikel, deren Verbrauch nur periodisch über Inventuren ermittelt wird (z. B. Gewürze im Handlager der Küche)
  • Möglichkeit zur Anbindung von Kassenverkaufssystemen
  • Automatische Verbuchung von Erlösen und Steuern
  • Automatische Disposition von Shopartikeln inklusive Einkauf
  • Umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten, u. a. mengen- und wertmäßige Analysen von Beständen und Verkäufen sowie Identifikation von Lagerhütern
  • Zuordnung von Personen zu Abteilungen, Gruppen oder Stationen
  • Personenbezogene Menübestellung über Intranet
  • Personenbezogene Menübestellung über Formblatt
  • Personenbezogene Menübestellungen über mobile Endgeräte
  • Personenbezogene Menübestellung am Bildschirm
  • Interne Leistungsverrechnung
  • Automatisierte Ableitung möglich (z. B. aus HR-Daten)
  • Anbindung an das SAP-Modul IS-H
  • Verprüfung und Anbindung externer KIS-Systeme
  • Kommissionierlisten für die tägliche Produktion
  • Arbeitslisten gemäß HACCP-Vorgaben
  • Abbildung einer Milchküche für Säuglinge
  • Freigabefunktion für die diätetische Assistenz
  • Abgleich von Forecast und Menübestellungen zur Produktionsauslastung
  • Rüstlisten für Bandläufe
  • Schöpflisten für Bandläufe
  • Tablettkartendruck
  • Anbindung von Tablettierungsrobotern
  • Einfache und strukturierte Erfassung der Produktionsrückmeldungen
  • Automatische Lagerbestandsprüfung
  • Textfunktionen für Sonderanforderungen
  • Verbuchung von Lagermaterial und Verbrauchsmaterial
  • Unterstützung besonderer Abwicklungsverfahren für Streumaterial

Passive Integration

  • Externe Systeme melden Aufnahmen, Verlegungen und Entlassungen
  • Verarbeitung über bereitgestellte SAP-BAPIs

Aktive Integration

  • Eine aktive bzw. direkte Integration ist ausschließlich in Verbindung mit SAP IS-H möglich. Die Integration mit SAP IS-H-Nachfolgeprodukten muss geprüft werden. Dazu gibt es Stand 01.01.2026 noch keine Erfahrungen bzgl. der GHT VPM Integration.
    • Aktive Abfrage des Patientenstatus durch die Küche
    • Periodisch per Hintergrundjob oder prozessbezogen
  • Integrierte Schnittstelle zu Kassensystemen
  • Bereitstellung der Stammdaten für das Kassensystem
  • Übergabe der täglichen Menüverkäufe an das GHT VPM
  • Integrierte Übergabe an das SAP-Modul SD
  • Rechnungslegung inkl. Belastung von Logistikkosten
  • Übergabe der Abrechnungsdaten täglich oder periodisch
  • Individuelle Preisfindung für verschiedene Mahlzeiten
  • Kurze und exakt planbare Tablettierungszeiten
  • Automatisierte Bestückung der Tablettelemente
  • Unterstützung zur Senkung der Prozess- und Personalkosten
  • Rezeptkosten
  • Menükosten
  • Inhaltsstoffauswertungen über BLS für Rezepturen
  • Verköstigungsstatistiken
  • Verwendungsnachweise von Rohstoffen in Rezepturen
  • Auswertungen zu Menüverkäufen
  • Kontrolllisten für den Tagesabschluss
  • MDH-Kontrollfunktionen inkl. Verfallsdatenüberwachung